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Armaturen austauschen – Waschtisch, Küche, Dusche und Wanne

Verkalkt, undicht, schwergängig oder einfach nicht mehr zeitgemäß: Eine neue Armatur verändert Bad oder Küche spürbar und spart oft Wasser. Wir bauen Einhebelmischer, Thermostatarmaturen und Küchenarmaturen aus und ein, prüfen Eckventile und Anschlussschläuche gleich mit und übergeben die Armatur dicht, eingestellt und erklärt.

  • Gesamtpreis vor Arbeitsbeginn
  • Anfahrt 39 € pauschal
  • Kostenlose Einschätzung am Telefon
  • Zahlung erst nach Erledigung
  • Eigene Mitarbeiter
  • Ankunft am Telefon abgestimmt
Armaturenwechsel am Waschbecken

Typische Anzeichen

  • Armatur tropft oder lässt sich nur noch schwer bedienen
  • Mischer wird nicht mehr richtig warm oder kalt
  • Verkalkter Auslauf, schwacher oder spritzender Strahl
  • Duschthermostat hält die Temperatur nicht
  • Neue Spüle oder neues Waschbecken, die Armatur soll dazu passen
  • Drucklose Boiler: tropfende Armatur mit drei Anschlüssen

Welche Armatur wohin passt

Armaturen unterscheiden sich nicht nur im Aussehen. Für den Waschtisch zählt die Auslaufhöhe: Bei einem Aufsatzbecken braucht es eine hohe Armatur, bei einem flachen Einbaubecken eine niedrige, sonst spritzt es oder der Hahn ragt kaum über den Rand. In der Küche sind hoher Schwenkauslauf, ausziehbare Brause und bei Fenstern dahinter eine umlegbare Vorfensterarmatur die Themen.

Für Dusche und Wanne gibt es Aufputzarmaturen, die auf zwei Wandanschlüsse mit genormtem Abstand gesetzt werden, und Unterputzarmaturen, bei denen nur die Blende sichtbar ist. Thermostate halten die Temperatur konstant und haben eine Sperre bei 38 Grad, was besonders mit Kindern sinnvoll ist.

Das Lochmaß in Waschtisch und Spüle ist meist genormt, sodass die meisten Einlocharmaturen passen. Ausnahmen sind Dreilocharmaturen und alte Becken mit abweichender Bohrung. Das prüfen wir, bevor Sie kaufen.

Niederdruck oder Hochdruck – ein wichtiger Unterschied

Wer einen drucklosen Untertischboiler oder einen offenen Warmwasserspeicher unter der Spüle hat, braucht eine Niederdruckarmatur. Sie erkennen diese an drei Anschlussschläuchen statt zwei: Kaltwasser vom Eckventil, Kaltwasser zum Boiler und Warmwasser vom Boiler zurück. Die Armatur steuert den Zulauf zum Boiler, und der Boiler selbst steht nicht unter Leitungsdruck.

Wird an einen solchen Boiler eine normale Hochdruckarmatur angeschlossen, steht der Speicher dauerhaft unter Druck, für den er nicht gebaut ist. Er wird undicht oder platzt. Umgekehrt tropft eine Niederdruckarmatur an einem Durchlauferhitzer oder einer zentralen Warmwasserversorgung dauerhaft aus dem Auslauf, weil das Ausdehnungswasser des Boilers einen Weg braucht, der hier nicht vorgesehen ist.

Ein leichtes Tropfen am Auslauf nach dem Aufheizen ist bei Niederdruckarmaturen normal und kein Defekt. Wir sehen vor Ort, welches System Sie haben, und sagen es Ihnen vor dem Kauf.

So läuft der Austausch

Wir schließen die Eckventile und prüfen dabei, ob sie noch dicht schließen und gängig sind. Ein Eckventil, das beim Zudrehen tropft oder sich nicht bewegt, tauschen wir in diesem Zuge mit, denn die neue Armatur hängt an diesen Ventilen. Dann lösen wir die Anschlussschläuche und die Befestigung der alten Armatur von unten.

Den Lochrand von Waschtisch oder Spüle reinigen wir von Kalk und altem Dichtmaterial, damit die neue Armatur plan aufsitzt. Die neue Armatur wird mit ihrer Dichtung und Befestigung gesetzt, ausgerichtet und mit neuen Anschlussschläuchen an die Eckventile angeschlossen. Bei Aufputz-Duscharmaturen setzen wir die S-Anschlüsse neu ein und richten sie waagerecht aus, bevor die Armatur aufgeschraubt wird.

Nach dem Öffnen der Ventile spülen wir die Armatur ohne Perlator durch, damit kein Schmutz aus der Leitung das Sieb verstopft, setzen den Perlator ein und prüfen alle Verschraubungen unter Druck. Thermostate stellen wir auf die richtige Temperatur ein.

Was Sie vorher klären sollten

Wenn Sie die Armatur selbst kaufen, prüfen Sie vorher folgende Punkte oder lassen Sie uns das tun:

  • Wie viele Löcher hat Waschtisch oder Spüle, und welchen Durchmesser?
  • Brauchen Sie eine Hochdruck- oder Niederdruckarmatur?
  • Welche Auslaufhöhe passt zum Becken, welche Auslauflänge zur Spüle?
  • Bei Dusche und Wanne: Aufputz oder Unterputz, und wie weit sind die Wandanschlüsse auseinander?
  • Steht ein Fenster hinter der Spüle, das sich öffnen lassen muss?
  • Ist das Material der Spüle tragfähig für eine schwere Armatur mit hohem Auslauf?

In Mietwohnungen gehört die Armatur meist zur Mietsache. Ein Austausch gegen ein gleichwertiges Modell ist in der Regel unproblematisch, die alte Armatur sollten Sie aber aufbewahren, um sie beim Auszug wieder einsetzen zu können. Besprechen Sie das vorher mit dem Vermieter.

Kalk, Pflege und Lebensdauer

Der größte Feind jeder Armatur ist Kalk, und das Wasser in vielen Regionen Nordrhein-Westfalens ist hart. Kalk setzt sich im Perlator, in der Kartusche und an den Ventilsitzen ab. Die Folge: schwacher oder spritzender Strahl, schwergängiger Hebel, Tropfen.

Den Perlator am Auslauf können Sie selbst abschrauben und in Essig oder Zitronensäure entkalken, alle paar Monate, je nach Wasserhärte. Die Oberfläche der Armatur reinigen Sie mit weichem Tuch und mildem Reiniger; Scheuermittel und scharfe Entkalker beschädigen Chrom und Beschichtungen dauerhaft.

Eine gut gepflegte Armatur eines Herstellers, der Ersatzteile liefert, hält lange. Wenn nach Jahren die Kartusche verschleißt, lässt sie sich tauschen, ohne die Armatur zu ersetzen. Das ist der Grund, warum wir Ihnen bei der Auswahl zu Modellen raten, für die es Ersatzteile gibt, statt zum billigen Angebot ohne Herstellernamen.

Ablauf

So läuft die Arbeit ab

Sie wissen vor der Anfahrt, was passiert – und vor der Arbeit, was es kostet.

Anruf und Klärung der Bauform

Sie beschreiben uns, welche Armatur wo getauscht werden soll und ob Sie selbst kaufen möchten. Wir klären Lochbild, Hoch- oder Niederdruck und Anschlussart und vereinbaren einen Termin.

Prüfung und Gesamtpreis

Vor Ort prüfen wir Eckventile, Schläuche und die Passung der neuen Armatur. Sie erhalten den Gesamtpreis für Montage und gegebenenfalls Eckventile oder Schläuche, bevor wir die alte Armatur lösen.

Ausbau und Montage

Eckventile schließen, alte Armatur demontieren, Lochrand reinigen, neue Armatur mit neuen Anschlussschläuchen setzen und ausrichten. Bei Dusche und Wanne S-Anschlüsse neu einsetzen und waagerecht ausrichten.

Durchspülen, einstellen, übergeben

Armatur ohne Perlator durchspülen, Perlator einsetzen, alle Verschraubungen unter Druck prüfen, Thermostat einstellen und Bedienung erklären. Bezahlt wird nach der Abnahme.

Häufige Fragen

Häufig gefragt zu Armaturen austauschen

Passt jede Armatur auf mein Waschbecken?

Die meisten Einlocharmaturen passen auf die genormte Bohrung üblicher Waschtische und Spülen. Nicht passend sind Dreilocharmaturen auf Einlochbecken und umgekehrt, sehr dicke Keramiken oder Spülen mit Sonderbohrung. Entscheidend ist außerdem die Auslaufhöhe: Für Aufsatzbecken braucht es hohe Armaturen. Nennen Sie uns Becken und Wunscharmatur, wir sagen Ihnen vor dem Kauf, ob es passt.

Was bedeutet Niederdruckarmatur?

Eine Armatur für drucklose Warmwasserspeicher, meist kleine Untertischboiler unter der Spüle. Sie hat drei Anschlussschläuche: Kaltwasser vom Eckventil, Kaltwasser zum Boiler und Warmwasser vom Boiler zurück. Die Armatur lässt das Wasser in den Boiler und das erwärmte Wasser oben wieder heraus. An einen drucklosen Boiler darf keine normale Armatur angeschlossen werden, sonst steht der Speicher unter Druck und wird beschädigt.

Kann die Duscharmatur gewechselt werden, ohne die Fliesen zu öffnen?

Bei Aufputzarmaturen ja: Sie sitzen auf zwei Wandanschlüssen mit genormtem Abstand, die alte wird abgeschraubt, die neue mit neuen S-Anschlüssen aufgesetzt. Bei Unterputzarmaturen hängt es vom Grundkörper in der Wand ab. Oft lässt sich die sichtbare Funktionseinheit samt Blende wechseln, ohne die Wand zu öffnen, wenn der Hersteller gleich bleibt. Ein Wechsel des Grundkörpers erfordert dagegen Fliesenarbeiten.

Soll ich die Armatur selbst kaufen oder stellen Sie sie?

Beides geht. Wenn Sie selbst kaufen, prüfen wir vorab anhand von Hersteller und Modell, ob die Armatur zu Becken, Anschluss und Warmwassersystem passt. Wenn wir die Armatur stellen, schlagen wir Ihnen herstellerneutral ein Modell vor, für das es langfristig Ersatzteile gibt. Anschlussschläuche und Dichtungen bringen wir in jedem Fall mit, denn die beiliegenden passen nicht immer zur vorhandenen Situation.

Warum ist der Wasserstrahl nach dem Einbau schwächer als erwartet?

Meist liegt es nicht an der Armatur. Beim Öffnen der Eckventile können sich Kalkbrocken oder Späne aus der Leitung lösen und im Perlator oder in den Sieben der Anschlussschläuche hängen bleiben. Deshalb spülen wir die Armatur vor dem Einsetzen des Perlators durch. Bleibt der Strahl schwach, prüfen wir die Eckventile, die oft nur halb geöffnet oder innen verkalkt sind, und den Leitungsdruck.

Wie lange dauert der Austausch?

Ein Waschtisch- oder Küchenarmaturenwechsel mit intakten Eckventilen ist in der Regel kurz erledigt. Länger wird es, wenn die alte Armatur festgekalkt ist, die Eckventile mitgetauscht werden müssen oder bei Duscharmaturen die Wandanschlüsse nachgearbeitet werden. Das Wasser ist nur an dieser Zapfstelle abgestellt, über das Eckventil, der Rest der Wohnung bleibt versorgt. Den voraussichtlichen Umfang sagen wir vor Ort.

Akut? Bitte direkt anrufen.

Bei austretendem Wasser, Rückstau oder komplett verstopftem WC ist der Anruf der schnellste Weg. Formular und E-Mail sind für planbare Anliegen.

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